Eure Story interessiert uns! Wie haltet Ihr es mit “DON'T DRINK AND DRIVE“? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht? Wie unterstützt Ihr die Kampagne im Privaten? Wo landen all die Aufkleber und Plakate, die wir verschicken? An dieser Stelle wollen wir ganz bewusst Euch das Feld überlassen! Hier findet Ihr Beiträge, Fotos oder Filme, die uns über die Seite „Mitmachen!“ erreichen!

Beitrag von Stephanie (22) aus Weingarten

Stephanies Beitrag:
Alkohol zu trinken und danach Auto zu fahren gefährdet nicht nur mich und die Insassen in meinem Auto, sondern auch oft unschuldige Menschen. Kleine Kinder, die noch nicht richtig gelebt haben und noch viele mehr. Ich werde nicht das Leben anderer Leute aufs Spiel setzen. Niemals! Es ist wichtig, so eine Kampagne zu unterstützen, da auch ich eines Tages diese unschuldige Person sein könnte. Auch das will ich nicht.

Stephanies Kampagnen-Support:
Ich werde bei mir an der Universität für Aufklärungsarbeit sorgen.

 

Beitrag von Benedict (20) aus Fulda

Benedicts Beitrag:
Alkohol und ein Fahrzeug führen gehören einfach nicht zusammen! Ich finde es eine Schweinerei, wenn jemand Alkohol trinkt und sich ans Steuer setzt. Jemand der mit Alkohol im Steuer erwischt wird, müsste für immer und ewig seinen Führerschein abgeben und eine dicke Strafe bezahlen und verbüßen!

Benedicts Kampagnen-Support:
Ich melde mich bei einem Besuch in der Disco oder auf Feiern immer freiwillig zum Fahren, weil ich so mir sicher sein kann, dass keiner Alkohol trinkt der noch fahren muss. Ich bin auch immer dafür, das wir bevor wir fahren, klären wer fährt und wer trinkt!!! Das ist das Wichtigste!!!

 

Beitrag von Larissa (18) aus Ringgau

Larissas Beitrag:
Beide Risiken, Alkohol und Autofahren, machen unser Leben bereits gefährlich bzw. setzen uns unnötig Gefahren aus. Warum müssen wir uns denn dann beides auf einmal ans Bein binden. Das völlig oberflächliche Machogehabe mancher Jungs ist einfach nur zum Kopfschütteln verurteilt, Alkohol am Steuer darf nicht als Kavaliersdelikt abgestempelt werden. Wir müssen etwas dagegen tun. Alle!

Larissas Kampagnen-Support:
Ich bin selber ein gutes Vorbild und habe seit meinem Führerscheinerwerb keinen Alkohol getrunken, wenn ich wusste, ich muss noch fahren (auch wenns erst am nächsten Morgen ist.) Natürlich ist es blöd, wenn alle trinken und in der Disco abfeiern, aber ich komm doch lieber sicher nach Hause als mir den Kopf einzufahren oder als cool zu gelten. Cool ist der weiß, wenn man Nein sagen muss und sollte.

Beitrag von Roman (33) aus Kamp-Lintfort

Romans Beitrag:
VORHER: liebevoll, lustig, tolle Zukunft, hübsch, stolz, klug, freundlich - NACHER: doof, kein Geld, Schuldgefühl, einsam, traurig, peinlich

Romans Kampagnen-Support:
Ich lasse keinen Betrunkenen fahren.

Beitrag von Sara (21) aus Bonn

Saras Beitrag:
An meiner Universität sind alleine im vergangenen Semester (WS 2010) zwei junge Studenten durch Alkohol am Steuer und ein weiterer durch einen betrunkenen Autofahrer gestorben. Nicht nur sollte jeder Mensch strikt auf Alkohol am Steuer verzichten, auch sollten wir uns mutig denjenigen in den Weg stellen, die dies nicht konsequent tun.

Saras Kampagnen-Support:
Ich werde in Zukunft nicht mehr davor zurückschrecken, die Polizei zu rufen, wenn ich mitbekomme, dass sich jemand betrunken hinters Steuer setzen will. Auch, wenn es sich dabei um meinen besten Freund handeln sollte.

Beitrag von Anika (26) aus Hamburg

Anikas Beitrag:
"Hallo DDAD-Team. Im Januar habe ich meinen Führerschein verloren, weil ich betrunken Auto gefahren bin. Das schlimme ist nicht der verlorene Führerschein, sondern die Tatsache, dass ich betrunken Auto gefahren bin. Denn hätte man mich vorher gefragt, dann hatte ich immer eine klare Meinung. Natürlich, ich fahre nicht betrunken. ABER trotzdem hatte ich vorher nie bis zum Schluss gedacht und hatte im Kopf „Einen Darf Ich JA“.. So hatte ich Autofahren und Alkohol nie 100% getrennt und ich denke das ist das Schlimmste. Denn so kam es an dem Abend, dass ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei meiner Freundin schlafen konnte. So stand ich auf der Straße, den letzten Drink hatte ich vor einer Weile genommen und dachte so an der frischen Luft...„Och ich glaub das geht wieder, bis nach Haus schaffe ich das“. Bis nach Hause waren es aber über 15 km. Ich hab mich total überschätzt und anstatt irgendwie nach einem Taxi Ausschau zu halten, hab ich mich ins Auto gesetzt und bin los. Ich war tatsächlich der Meinung „das geht wieder“.

Meinen Führerschein habe ich noch nicht wieder und ich denke jeden Tag daran, dass ich echt betrunken Auto gefahren bin und bin immer wieder geschockt von mir, dass ich mich ans Steuer gesetzt habe. Seit dem Tag habe ich sehr viel mit Freunden und Bekannten gesprochen. Was sehr gut war, denn so konnte ich meine Erfahrung weiter geben. Es geht doch schneller als man meint, dass man sich betrunken hinterm Steuer wieder findet, WENN man Alkohol und Auto fahren nicht 100% trennt. Das ist mir so wichtig geworden, dies an andere weiter zu geben. Die meisten aus meinem Umfeld haben für sich dann auch nochmal intensiver über das Thema nachgedacht und festgestellt, dass man generell viel zu naiv darüber denkt. „Einer geht ja“… Nein eben nicht! Mein Freund verzichtet seither auch auf Alkohol, wenn er fährt.

Nun hatte ich gehofft, dass ich meine Erfahrung  an andere weiter geben kann. Ich finde es so gefährlich, was mit Alkohol am Steuer passieren kann. Der Meinung war ich ja auch schon vor dem Tag, an dem ich selbst gefahren bin. Mir wäre es ein großes Anliegen, andere zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Einstellung „Einen darf ich“ hin zu 100% keinen Alkohol am Steuer zu bekommen.

Ich glaube fatal ist auch, dass ich natürlich den Abend so nicht geplant hatte. Ich habe nicht gedacht: Heute schütte ich mich zu und dann fahre ich noch. Klar so denkt kaum jemand… aber wenn man Alkohol und Auto fahren nicht 100% trennt, dann passiert das, was ich gemacht habe. Man überschätzt sich! Und das ist dann nicht nur gefährlich für mich, sondern für alle anderen.

Vielleicht kann ich über Euch meine Erfahrungen weiter geben und auch andere, denen ähnliches passiert ist. Leider habe schon so viele schlimme Geschichten gehört, wie leichtfertig viele Menschen mit dem ganzen umgehen."

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